Am Wochenende fand bei bestem Wetter die Deutsche Meisterschaft in der Mitteldistanz sowie zwei Sprints mit hoher Beteiligung des OLVs statt - 24 LäuferInnen des OLVs gingen an den Start! Das Wochenende begann mit einem spannenden Vorabend-Sprint an der Kasseler Marbachshöhe - mit ein paar künstlichen Sperren waren hier schnelle Routenentscheidungen nötig. Bei dem Sprint konnten sich vom OLV schon Julian (H-18) und Toby (H19-) behaupten.
Am Samstag ging es dann zur Meisterschaft (und WRE-Event) in den Habichtswald im Osten Kassels, die interessanten Strecken führten durch den grünen Frühlingswald mit einigen Felspassagen. Zum Abschluss des Laufes durfte dann auch ein matschiger Zieleinlauf nicht fehlen - so einige Schuhe mussten nach dem Zielstempel wieder ausgegraben werden. Michael lief hier in der H-16 auf einen sehr guten 2. Platz. Trotz eines Ausrutschers wenige Meter vor der Ziellinie konnte Julian in der H-18 mit 1 Sekunde Vorsprung den Meistertitel sichern, während Toby in der Elite sich die Bronzemedaille erlief.
Als Abschluss des Wochenendes ging es am Sonntag nach Baunatal zum Bundesranglisten- und WRE-Sprint. Auch hier wurden wir mit facettenreichen Strecken verwöhnt - zuerst ging es um genaues Lesen der Postenbeschreibung und Karte in einem verwinkelten Bungalow-Gelände. Es folgte eine Passage durch etwas Wohngebiet und Park; zum krönenden Abschluss ging es kreuz und quer durch ein aufgebautes Labyrinth, welches sogar von den (schon gelaufenen) Zuschauern beobachtet werden konnte. Auch hier gab es einige Erfolge des OLVs: Levke lief in der D-14 auf den 4. Platz, Michael wurde 2. in der H-16, und Julian konnte sich seinen dritten Sieg an diesem Wochenende sichern. In der Damen-Elite verpasste Maren um 1 Sekunde das Treppchen, bei den Herren lief Toby auf den 5. Platz.
Insgesamt ein sehr erfolgreiches Wochenende für den OLV - vielen Dank für die Ausrichtung an den OSC Kassel und SC Helsa!
Es ist Wettkampftag, alle sind aufgeregt. All diese Fragen im Kopf: „Habe ich an alles gedacht: Kompass, SI-Chip, die richtigen Schuhe?“, „Wann muss ich zum Start?“ und überhaupt: „Wo ist der Start?“ Ein bisschen Gewusel, ein paar vergnügliche Gespräche, ein bisschen Ablenkung und trotzdem kommt man irgendwie in den Wettkampfmodus.
Am Start dann folgende Gedanken: „Denke an den Vorstart!“, „LÖSCHEN, PRÜFEN nicht vergessen“, „Wo ist meine Karte, hoffentlich nehme ich nicht die falsche…“. Und piep, piep, piiiiiiiiep. Los geht’s. „Wo ist das Startdreieck?“, „Wo ist mein erster Posten?“.
Und schon ist man mitten drin im Lauf: bei einem guten Zusammenspiel von Karte, Kompass, scharfer Kombination und schnellen Beinen kommt man gut durch. Ab und zu trifft man ein paar andere LäuferInnen. Manche sehen einen nicht, sind voll in der Konzentration, andere schauen ratlos umher und nehmen auch gerne Hilfe an - besonders die jungen LäuferInnen oder AnfängerInnen, die die Bedeutung der Farben und Symbole noch nicht verinnerlicht haben. Haben wir nicht alle mal mit dem Sport angefangen und waren dankbar über jeden kleinen Hinweis, der uns dem Ziel näher führte?
(Foto: Saskia Wegscheider)Die Sonne scheint auf die malerischen Weinberge,
in der Ferne leuchten die gelben Rapsfelder…
Bei bestem Frühlingswetter haben sich in Gau-Odernheim OLer zahlreicher Vereine getroffen, um in den Weinbergen Orientierungslauf zu machen.
Ausgestattet mit Chip, Kompass und voller Motivation gingen die LäuferInnen zum Start, von wo aus sie durch die Weinberge rannten um die Posten zu finden. Manche Posten wurden gleich entdeckt, andere versteckten sich gut. Zum Glück waren die Weinreben noch ganz jung, sodass die LäuferInnen gute Sicht hatten. Einige SportlerInnen fanden die Posten glücklicherweise schnell und es war leichtes Spiel, andere kämpften sich durch die Höhenlinien und kamen ganz schön ins Schwitzen. Besonders den Kindern und Jugendlichen hat der Wettkampf mal wieder großen Spaß gemacht und die Platzierungen waren sehr zufriedenstellend.
Bei der Siegerehrung im schönen Vereinsheim waren besonders die OLVler glücklich über ihre Platzierungen und haben sich über die Preise in Form von Traubensaft, Wein und Süßigkeiten sehr gefreut!
Am liebsten laufen (kleine) (Orientierungs-)Läufer lange, lachend, laut und locker durch ländliche (und städtische) Landschaften.
Ein paar unserer jüngsten LäuferInnen des Kindertrainings des OLV Steinberg durften ein Wochenende den Kadermitgliedern aus Hessen, Baden und Rheinhessen über die Schulter schauen und an den zahlreichen Trainings teilnehmen.
Untergebracht in der Sport-Jugendherberge in Erbach haben sie am ersten Abend das nähere Umfeld mit einer Sprintkarte den ‚Erbacher Sportpark‘ erkundet. Am Samstag ging es dann auf eine längere Strecke am Hesselbacher ‚Kolli‘, wo Lichtungen auf der Karte in der Realität junge Baumgruppen darstellten. Spannend, wie sich so ein Wald in ein paar Jahren verändern kann. Dabei war es dann umso wichtiger, den Kompass richtig einzusetzen, denn auch die Pfade waren zumeist als solche nicht mehr erkennbar. Nach einem guten Nudel-Mittagessen fand das nächste Training mitten in Bad König statt. Dort konnten die Kids zwischen all den KaderläuferInnen mitsamt SI-Chip die Stadt erkunden, wobei sie auf Feinheiten achten mussten, um nicht an den Posten vorbeizulaufen. Die Hitze war drückend, das große Gewitter längst angekündigt, aber die Kids hatten noch immer nicht genug. So liefen sie nach einem Eis und einen Kneippbad noch eine Strecke im ‚Kurpark‘. Die Motivation riss auch abends nicht ab, als die Karten des Tages ausgewertet und die Strecken eingezeichnet wurden.
Aber das coolste Training war laut den Kindern das Training auf der Lidar-Karte ‚Plateauarena‘ bei Würzberg, weil dort viiiiiiiele Höhenmeter zurückgelegt werden mussten. So steil runterrennen, dass man fast hinfällt und dann alles wieder steil nach oben. Plitschnass und rundumglücklich beendeten wir das Trainingslager mit einem Gruppenfoto und dem Wunsch nach mehr Trainingslagern.
Herzlichen Dank an alle, die die Kids bei den Trainings am Wochenende begleitet haben!
Einmal wöchentlich machen sich Grundschüler im Steinberger Wald und Umgebung auf die Suche nach orange-weißen Posten. Dabei steht der Spaß im Vordergrund, aber die Kinder werden immer ehrgeiziger: sie wollen die Strecken zu zweit oder auch mal alleine absolvieren, wollen die Zeit messen und sogar mal aus dem Gedächtnis eine Strecke ablaufen. Sie sind ja auch schon im dritten Trainingsjahr und auch schon wettkampferfahren. Im März haben wir uns mal wieder auf eine andere Karte in der Gegend gewagt: die Ebertsbergkarte. Trainingsziel war hierbei, dass die Kinder mit Hilfe der ihnen recht unbekannten Karte und Kompass die 16 Posten im Wald zu finden. Dabei wurde der Abstand der Strecke zwischen den Posten immer weniger, um die Kinder zu motivieren. Wir sind die ca. 4 km Strecke als Gruppe gelaufen, jede/r konnte sich aber durch einen Sprint zum nächsten Posten immer wieder austesten. An jedem Posten gab es eine Frage zu Fledermäusen, denn wir haben eine Tradition die Geburtstage der Kinder nachzufeiern bei dem sie sich ein Thema aussuchen dürfen. Am Ende des Trainings bringt das Geburtstagskind dann Muffins mit. Diesmal wurde das eigentliche Thema aber zur Nebensache, denn zum Beispiel hatten wir einen Stift zur Markierung der Fledermausfragen vergessen und haben uns kurzerhand mit Naturmaterialien ausgeholfen: Löwenzahn, Scharbockskraut und frische Brombeerblätter eignen sich hervorragend als Textmarker. Außerdem haben wir keine Fledermäuse entdecken können, da sie ja dämmerungs- und nachtaktiv sind. Dafür aber konnten wir am Weiher Kröten in Massen beobachten und über das Werk eines Bibers am Bach staunen. Mal sehen was wir bei den nächsten Trainings noch entdecken werden.