Kurzbericht über das OLV Ostertrainingslager 2011 im Siegerland

 

Die Großen flogen nach Portugal, gemeiner Weise nicht während der Osterferien. Demnach, angezogen durch seine großen und häufig noch bewaldeten Berge, „flogen“ die Jüngeren OLVer ins Siegerland und hofften darauf nicht nass zu werden. Neben den vier Erwachsenen nahmen Vincent, Taiki, Tobias, Noel, Leonhard, Amadeus, Frederik, Robin, Jasmina, Beatrice, Annika, Anjuli, Clara, Sarah und Susanne teil.

 

 

Mit 14 jungen OLern im Gepäck fuhren die Trainer (Elfi, Christiane, Birgit, Adam und Häh) nach Hilchenbach, in die Nähe der Karte „Tour“ bekannt durch die Deutsche Meisterschaften auf der Langstrecke im Oktober 2010.

 

 

Ohne viel Federlesen fingen sie schon auf der Hinfahrt mit dem „Einschnuppern“ dieser Karte an, bevor sie sich häuslich in der DJH Hilchenberg einrichteten. Für die nächsten fünf Tage war dieses Haus der Ausgangspunkt mehrerer Aktivitäten. Direkt neben der Jugendherberge lag eine weitere Karte, die am Nachmittag der Ankunft direkt genutzt wurde.

 

 

Von der Juhu-Mama und ihrem Mann wurde die Gruppe hervorragend bewirtet, teilweise auch per Lunchpaket, damit die Tage auch ganz für die schönste Natursportart genutzt werden konnte. Die Karte des zweiten Trainingstags wurde ausreichend belaufen, hier wurden speziell am Nachmittag etliche der Siegerländer Höhenmeter geschrubbt.

 

 

Da der dritte Tag der „Bergtag“ des Trainingslagers war wurde nur am Vormittag auf der Karte Kindelsberg orientiert, den Nachmittag nutzten die Schwindelfreien für das Vertikaltraining im Hochseilgarten … auf dem Foto kann man erkennen wer auch am Nachmittag dem Orientierungslauftraining des Vorrang gab!?! Leider, oder zum Glück, war dieser Nachmittag der einzige Regentag der ganzen Zeit.

 

 

 

 

 

 

 

Ein traditionell besonderer Tag ist der Tag der „Trainingslagerstaffel“, Christiane und Elfi organisierten den kleinen Wettkampf merkten jedoch beim Posten setzen, dass sie nicht alleine im Wald waren. Damit Konflikte mit den Forstarbeitern im Keim erstickt werden konnten, „holten“ sie die Posten direkt wieder ein und reorganisierten den Lauf auf der Heimkarte bei der DJH. Den Läufern hat diese Staffel sehr viel Spaß gebracht, Sieger wurde die Staffel mit Vincent, Taiki und Robin.

 

 

 

Hierbei möchte ich gerne einmal darauf hinweisen, wie viel Arbeit und Zeit immer wieder in die Organisation solcher Veranstaltungen gesteckt wird, von einigen OLVern schon über 20 Jahre lang!

 

 

 

Am letzten Tag fuhr das junge Team dann mit gepackten Taschen nach Wilnsdorf, um dort das Abschlusstraining zu laufen, bevor es wieder Richtung Heimat und Schule ging. Hoffentlich sieht man die Teilnehmer ab sofort des Öfteren, gestärkt durch fünf Tage Siegerland, in der hessischen und deutschen OL-Szene.

Michael

 


Bilder: Elfi Coppik